Mit Unterstützung von Madeleine Dietrich von SCHÖNELIEBE und SCHÖNELIEBE Traurednerschule. Fotografie von Wedding Momente.

Freie Trauungen sind schon lange keine Randerscheinung mehr, kein verrückter Trend, sondern eine handfeste Alternative zur kirchlichen Trauung und eine schöne, persönliche Erweiterung zum Termin beim Standesamt. Immer mehr Paare wollen ihre freie Trauung selbst gestalten, ganz nach ihren persönlichen Wünschen und Vorstellungen!

Doch wenn es um die konkrete Gestaltung des Ablaufs geht, stehen viele vor Entscheidungsschwierigkeiten – wie sieht so eine Zeremonie aus, welche Rituale gibt es und was will man selbst? Wer führt durch die Zeremonie, wer hält die Rede? Wann ist sie zu lang? Und was sind absolute No-Gos?

So viel sei verraten: Eine freie Trauung wunderschön gestalten bedarf einiger Vorbereitung. Aber das Wichtigste dabei ist, auf sein eigenes Gefühl zu hören! 

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Stellt Euch selbst Fragen

Schreibt ganz spontan und nach dem Brainstormingprinzip eure Gedanken auf! Was für Traditionen findet ihr schön? Das können auch kirchliche Traditionen sein, auch wenn man keine kirchliche Trauung wünscht, z.B. eine Kerze oder Feuer anzünden, Fürbitten durch Freunde und Familie oder das Pflanzen eines Baumes.

Soll die Verbindung von zwei Menschen oder zwei Familien im Fokus stehen? Gibt es etwas in der Vergangenheit, was euch stark geprägt hat – positiv und negativ? Was hat euch Zusammengeschweißt, was habt ihr durchgemacht? Und was kommt für euch eher nicht in Frage? Das könnte Luftballonsteigen sein (Müll!) oder Reden von Freunden, die ihr eher zu einem späteren Zeitpunkt wünscht.

Denkt daran: Es ist eure Hochzeit und ihr könnt diese freie Trauung selbst gestalten wie es euch gefällt!

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Augen auf bei der Locationwahl!

Die freie Trauung sollte nicht im Restaurant oder an den Essplätzen stattfinden. Sucht euch eine Location mit einem Waldstück, einer Obstbaumwiese oder einem Wintergarten. Mit einem Ort, an dem ihr separat von den Feierlichkeiten die Zeremonie abhalten könnt. So bleibt ihr und eure Gäste nicht den ganzen Tag am gleichen Ort, der Tagesverlauf lockert sich auf und die Trauung bekommt eine besondere Note.

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Bindet Freunde & Familie frühzeitig ein

Die wenigsten Paare möchten selbst durch die eigene Zeremonie leiten, sondern geleitet werden. So können sie sich nämlich ganz auf den Moment und sich selbst konzentrieren. Wenn ihr euch beim Ablauf Unterstützung durch die Trauzeugen oder einen Elternteil wünscht, so sprecht rechtzeitig mit euren Liebsten! Immerhin ist es etwas anderes eine freie Trauung selbst zu gestalten, als eine Hochzeitsrede zu halten.

In der SCHÖNELIEBE Traurednerschule bietet Madeleine einen Workshop für Family & Friends an! Zusammen mit der ausgewählten Person geht sie die wichtigsten Punkte an: Die Abstimmung mit dem Brautpaar, die Gestaltung der Rede, den Ablauf der Zeremonie selbst und noch vieles mehr!

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„Rahmenbedingungen“

Während bei einer kirchlichen Trauung der Altar als Fokus besteht, gilt es bei einer freien Trauung eine Art Rahmen für das Paar, die Trauzeugen und die Zeremonie selbst zu gestalten. Das kann eine Flowerwall sein, ein Boho-Bogen aus Holz oder Traumfängern. Oder eine moderne Holzkonstruktion mit weißem Leinenstoff. Erlaubt ist, was gefällt!

Schaut euch zum Beispiel hier das moderne, urbane Setting von Swantje & Timo auf einer Dachterrasse an. Oder den schlichten, sommerlichen Bogen von Sharon & Jule. Winterlich-elegant zeigt sich der Backdrop am Tegernsee.

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Zeitplanung

Die freie Trauung ist ein fester Bestandteil des Tages und sollte als solcher auch gehandhabt werden. Eben ganz ähnlich, wie ein Termin beim Standesamt oder in der Kirche. Zum Zeitrahmen sagt Madeleine:

Eine Trauzeremonie sollte  zwischen 35 Minuten und höchstens 50 Minuten dauern. Wie viel der Redner an Redepart übernimmt, hängt von der Zeremonieplanung ab. Wichtig ist, dass weder Brautpaar, noch Gäste das Gefühl haben, dass es langatmig wird. Daher sollte niemand 40 Minuten nur reden (das möchte ja wirklich niemand), aber es sollte auch nicht zu viele Rituale geben, da es sonst zu viel Unruhe bringt. Die Balance macht’s!

HILFE! Ich bin der Trauzeuge/die Trauzeugin!

Das Paar hat euch gebeten, ihre freie Trauung selbst zu gestalten? Wow! Macht euch bewusst, dass hier zwar durchaus einiges an emotionaler und organisatorischer Planung auf euch zukommt. Aber auch, dass es ein unglaublicher Freundschafts- und Vertrauensbeweis ist, den es zu ehren und ernst zu nehmen gilt! Nehmt euch ausreichend Zeit vor der Hochzeit selbst und plant feste Gesprächstermine mit dem Brautpaar ein. Nur so könnt ihr Schritt für Schritt eine persönliche Zeremonie gestalten, die einem roten Faden folgt. Und wenn ihr euch der Aufgabe nicht gewachsen fühlt oder Unterstützung bei der Gestaltung der Trauung und der Rede braucht, dann wendet euch an Madeleine!

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Nicht alles-alles ist erlaubt

„In einer guten Traurede geht es nicht um den Redner, sondern ums Paar“, sagt Madeleine. No go´s sind definitiv: Über die eigene Liebe reden, das Urteilen über die Ansichten und Lebensweisheiten des Paares oder auch das unbeabsichtigte Bloßstellen eines Paarteiles. Das man keine Affärenstories aus der Vergangenheit auspackt, sollte selbstverständlich sein. Aber auch wenn der eine Partner nicht im Haushalt mithilft, so hat das eher humoristisch Platz in einer Hochzeitrede. Aber nicht in einer Trauzeremonie!

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Holt euch bei Bedarf einen Profi ins Boot!

Ihr müsst nicht alles selbst machen. Manche Paare fühlen sich einfach wohler und entspannter, wenn sie Dinge aus der Hand geben können.  Das kann u.a. ein professioneller Trauredner oder eine professonelle Traurednerin sein. Madeleine von SCHÖNELIEBE z.B. bespricht und entwickelt gemeinsam mit euch den Ablauf, hält die Rede und führt euch und eure Gäste durch eine individuelle, persönliche Zeremonie, die ins Herz geht.

Das kann aber auch zusätzlich ein Wedding Day Manager wie Julia von yesweddingdaymanagement sein, der den gesamten Tagesablauf im Blick hat und euch, eure Familie und eure Trauzeugen auf der Feier selbst vollkommen entlastet.

Liebes Brautpaar, der Tag der freien Trauung ist Euer Tag! Hier geht es um Eure Wünsche und Sehnsüchte. Gestaltet diesen Tag so, wie Ihr es Euch wünscht – alles kann, nichts muss. Man kann sich loslösen von Dogmen, starren Riten und Zwängen. Und stattdessen den mitunter wichtigsten Teil der Feier so zelebrieren, wie man es schon immer wollte!

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